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Blogeinträge (themensortiert)
Thema: Pflegestellenalltag
Was tun, wenn es draußen BAH!! ist?
Ramona erklärt es uns - mit ihren eigenen Hunden und Pflegehund
BATIDA (in unserer Vermittlung) - im Zeitraffer ;-)
Time for animals 21.01.2012, 16.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Hanni... ist bereit für's Wochenende ;-)

HIER gehts zur Vermittlungsanzeige von Hanni :-)
Time for animals 20.01.2012, 20.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Trudi - Eine Genesung ohne Tierarzt

Time for animals 28.07.2011, 17.53 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Die ersten Schritte im Leben einer Vermehrerhündin
Weil er so wunderbar beschreibt, wie sich (fast) alle unsere Hunde "benehmen", wenn sie - aus der Vermehrung entlassen - in ihrem Pflegezuhause/neuen Zuhause ihre ersten Schrittchen in der Freiheit gehen, möchte ich Ihnen da draußen diese Einschätzung von Pflegemama Ramona zu ihrer Pflegehündin LILLY nicht vorenthalten :-) Eigentlich zunächst nur für mich gedacht, zeigt er doch so deutlich, was diese Hunde kennen, nämlich meist GAR NICHTS. Alles ist neu, alles könnte gefährlich sein, und die Pflegemamas und -papas sind oft Fels in der Brandung, wenn der Napf zu groß, der Nachbarhund zu aufdringlich, das vorhandene Rudel zu temperamentvoll oder der Garten zu groß ist - von nassem Gras ganz zu schweigen... Aber lesen Sie selbst...
Lilly - Eine erste Einschätzung (in Pflegestelle seit 4. April)
absolut problemlos, bei uns gibt es alles: Trockenfutter, aber auch mal Barf oder gekocht und hin und wieder eine Dose - Lilly frisst alles und verträgt alles. Futterneid kaum vorhanden, außer ein bischen bei Kausachen. Die Wasseraufnahme ist etwas gering, mann muss ihr tagsüber den Wassernapf unter die Nase halten, ansonsten säuft sie nachts auf einen Schlag 400 ml, beim Trinken ist sie beim Napf etwas wählerisch, es wird nur der extra Kleine aus Edelstahl benutzt, alle anderen ignoriert sie. Beim Fressen braucht sie relativ viel Ruhe, da sie sonst vom Napf weggeht. Mein Mann hat in der Zeit Küchen-Verbot, aber es sind ja auch nur 10 Minuten. Manchmal muss man ihr noch etwas zureden und den Weg zum Napf weisen, da sie keinem so recht etwas streitig machen will. Da meine Hündin nicht an Lillys Napf darf, hat sie aber schnell gelernt, dass sie Meiner den Weg nicht frei machen muss.
Gassi
Hab ich mich noch anfangs tierisch gefreut, wie gut das klappt, geht mit zunehmender Aktivität auch mal was daneben, besonders natürlich wenn sie sich erschreckt (wenn in Küche was runterfällt, wenn man die Tür aufschließt....) oder wenn sie nachts ihren ganzen Wasserbedarf deckt, da sind wir noch hinterher, dass sie tagsüber mehr verteilt trinkt (sie meldet sich leider auch nicht, aber wenn man wirklich darauf achtet, wenn Hund anfängt, durch die gegend zu tigern, erstmal schnell Pipi zu gehen, klappt auch das).
Der Kotabsatz ist noch sehr unregelmäßig, manchmal nur alle 2 Tage, inzwischen aber auch schon manchmal zweimal täglich. Pipi wird besonders nachts nun auch schonmal auf dem Weg zur Wiese gemacht, was bei uns aber daran liegt, dass unsere Wiese stockfinster ist, und sie das nicht so recht mag. Pipi gemacht wird immer auf einmal draußen, sie entleert sich immer gleich komplett.
Wegen Mäntelchen, dass sie nun auch mal tragen darf, wenns regnet, läuft sie nun neben Geschirr auch an extra breitem Halsband, das klappt genauso gut wie an Geschirr.
Lilly bevorzugt ebene Wege, wie bei uns im Stadtpark, die Wildnis direkt hinter unserem Haus ist nicht soooo toll, besonders wenn Gras (das gerade bis zum Bauch reicht) morgens noch feucht ist.
Andere Tiere
Inzwischen Problemlos, Katze wird ignoriert (Katze mag Lilly aber auch nicht) mit meinem Hund kann man schonmal nebeneinander liegen, aber richtiger Kontakt existiert selten.
Lilly wäre als Einzelhund vermutlich nicht sonderlich unglücklich, wir arbeiten aber noch dran. Andere Hunde können wir meist gut passieren, Lilly läuft dann dicht hinter mir, sind die anderen Hunde hibbelig, will sie schnell weg, sind sie ruhig, gehen wir ganz entspannt vorbei. Bisher halte ich sie von sozial nicht 100% sicheren Hunden aber fern, da Lilly auch mal durchaus, wenns ihr zu doof wird und anderer Hund nicht auf Warnung reagiert, in die Nase schnappt, bei unseren Freundes-Hunden brauche ich da keine Angst haben, die sind alle sehr verträglich, um manche Nachbarshunde machen wir aber lieber einen großen Bogen.
Alleine bleiben
Bisher auf max 2,5 Stunden getstet - problemlos, Lilly zieht sich dann auch gerne in offene Box zurück. Bellen hab ich den Hund noch nie gehört. Im schlimmsten Falle muss man sie aus Bett wieder rausholen, wenn man zurückkommt ;-)
Autofahren
Alleine angegurtet auf Rückbank sehr hibbelig, mit anderem Hund besser - ideal ist aber Box, in die sie auf Kommando reinspringt und auch sehr ruhig bleibt.
Umgebung
Bei uns hat sie eher eine sehr ruhige Umgebung, wenns etwas turbulenter wird, wie bei meiner Freundin oder auf Familiengrillen bleibt sie gerne dicht bei mir, dann ist die Welt in Ordnung. Man kann ihr wunderbar ihre Decke hinlegen und dort bleibt sie dann auch. Solange der Hund Rückzugsmöglichkeiten (gerne auch auf meinem Schoß) hat, kommt sie mit fast jeder Situation gut klar, zu turbulent muss es auf Dauer aber nicht sein. Bin ich mal nicht in der Nähe, wird auch mein Mann inzwischen als Fels in der Brandung akzeptiert, Lilly ist und bleibt aber ein Mama-Kind. Andere Menschen sind kein Problem, skeptisch wird sie nur bei sehr nervösen Menschen, die viel laut und/oder mit viel Gestik reden. Hin und wieder ist sie selbst bei bekannten Geräuschen oder Bewegungen etwas schreckhaft, macht dann aber nur einen Satz zur Seite und verfällt nicht komplett in Panik. Generell überwiegt bei ihr doch eher die vorsichtige Neugier, was es einfach macht, sie an Ungewohntes heranzuführen.
Bewegung
Lilly hatte kaum Muskulatur und tat sich anfangs etwas schwer mit Laufen auf verschiedenen Untergründen, wir haben das täglich gesteigert, inzwischen sind bei günstiger Witterung auch mal längere Spaziergänge bis zu einer Stunde drin, besser ist aber etwas weniger oder regelmäßige Pausen dazwischen. Mit Hitze und Kälte kommt sie jeweils noch nicht so gut klar, Regen mag sie nicht so, mit Mäntelchen geht aber nun auch das viel besser. So wahnsinnig viel Auslauf braucht sie (noch) nicht mit den rund 1-1,5 Stunden die wir über den Tag verteilt laufen, ist Lilly komplett bedient. Sie kennt nun verschiedenste Untergründe, Waldwege, Gehwege, Wiese, Schotter, Gitterroste... ein querfeldein-Hund ist sie eher noch nicht, sie bevorzugt angelegte Wege oder sehr kurzes Gras.
Grundkommandos
öhm ja, momentan bin ich froh, wenn sie auf Zureden den Raum wechselt, zum Gassigehen muss ich sie noch einsammeln, Sitz haben wir zwischendurch ein bisschen geübt, klappt aber noch nicht wirklich. Was schön funktioniert ist ein "Stop" und "Go" an der Straße, solange nicht zuviel Ablenkung da ist. Sie lässt sich inzwischen auch gut anleinen, sie fand das rumhantieren hinter ihrem Kopf anfangs ziemlich doof, lernt aber gerade den Begriff "Leine" als Zeichen, dass ich nun gleich rumhantiere. Was sie ganz schnell raus hatte, ist die Tatsache, dass es bei uns nach Gassigehen Essen gibt, aber eben nur zweimal am Tag, sie steht nun nach jedem Gassigehen erstmal erwatungsvoll vorm Napf :-)
Ein "Nein" stellt sie inzwischen auch mal in Frage und probiert es doch noch 2-3 mal, ich hatte schon Angst sie ist gar kein Terrier ;-). "Hier" klappt besonders draußen ziemlich gut in Verbindung mit in Hocke gehen, drinnen klappt es eher noch nicht. Das "Weiter" an der Leine klappt immer noch super. Ohren putzen und Zähne kontrollieren klappt inzwischen so toll, dass wir nun wirklich langsam zum Zähneputzen übergehen, wobei ich eher ein Fan von Naturzahnbürsten bin und es ja regelmäßig etwas zu kauen gibt. Dabei ist Lilly ein richtiges kleines Raubtier - am allerliebsten rohe Putenhälse in Lilly-gerechte Stücke geschnitten. (Das gibts an BARF Tagen und abends dann die Gemüse/Kartoffel-Ration)
Viele Grüße
Ramona
Time for animals 27.04.2011, 11.52 | PL






